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Umwelt
Energie, Artenschutz und Rekultivierung
Energie
Solarstrom für unsere Recyclinganlagen
Auf unserem eigenen Gelände erzeugen wir Solarstrom, den wir unter anderem für unsere Recyclinganlagen nutzen. Auf dem Dach einer unserer Lagerhallen befindet sich eine Photovoltaikanlage mit 72 mal 23 Metern Fläche. Damit wir diesen Strom möglichst direkt nutzen können, legen wir energieintensive Arbeiten in die Tagesstunden. Einen Teil des erzeugten Stroms verbrauchen wir selbst, den Rest speisen wir in das Netz der LEW ein. Den Strom, den wir zusätzlich benötigen, beziehen wir aus dem Netz.
Tierschutz
Uferschwalben in unseren Kiesgruben
In unseren Kiesgruben haben sich nach dem Kiesabbau Uferschwalben-Kolonien angesiedelt, weil wir die Steilwände unverändert belassen. Gemeinsam mit der Untere Naturschutzbehörde Landkreis Augsburg und dem LBV sichern wir die Wände und bereiten sie jedes Jahr für die neue Brut vor.
Die Uferschwalbe ist die kleinste Schwalbe Europas und ein Weitstreckenzieher: Im Winter fliegt sie bis nach West- und Zentralafrika. Sie jagt im Flug, ihre Nahrung besteht vorwiegend aus Fluginsekten. Die Brutzeit reicht von Ende April oder Anfang Mai bis September, manche Vögel brüten zweimal im Jahr. Uferschwalben leben in Kolonien von bis zu 100 Paaren. (Quelle: NABU Geesthacht)
Naturschutz
Rekultivierung: Was nach dem Kiesabbau passiert
Durch den Abbau von Kies und Sand verändert sich die Landschaft. Deshalb wird bereits vor dem Abbau im Genehmigungsverfahren gemeinsam mit Fachplanern ein detaillierter Rekultivierungsplan erstellt, den wir mit den zuständigen Naturschutzbehörden abstimmen. Er legt fest, welche Maßnahmen zur Wiederherstellung des Geländes nötig sind und wie die Fläche nach Abschluss des Abbaus genutzt werden soll. Für den Abbau nutzen wir in der Regel in unserer Region bestehende Ackerflächen. Nach dem Abbau werden die Flächen entsprechend der Genehmigung rekultiviert und wieder landwirtschaftlich nutzbar gemacht. Zur Verfüllung verwenden wir ausschließlich geprüftes Material nach den geltenden Vorgaben, damit die Flächen anschließend wieder uneingeschränkt landwirtschaftlich genutzt werden können. Ein Beispiel für die Nutzung der Steilwände nach dem Abbau finden Sie bei unseren Naturschutz-Projekten.