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Pressemitteilung
Werksbesuch mit dem wirtschaftspolitischen Sprecher der Grünen im Bundestag.
Werksbesuch von MdB Dieter Janecek (September 2021)
Besuch bei Thaler-Kies. Das Unternehmen ist nicht nur in der Rohstoffgewinnung aktiv, sondern auch im mineralischen Recycling und in der Bodenaufbereitung. Fotos: MIRO
Werksbesuch von MdB Dieter Janecek (September 2021)
Über die Arbeit mittelständischer Unternehmen der Gesteinsindustrie zu sprechen ist das eine. Vor Ort zu sehen, was hinter Rohstoffgewinnung, Recycling und Bodenaufbereitung steckt, ist etwas anderes. Deshalb organisiert der Bundesverband Mineralische Rohstoffe (MIRO) regelmäßig Besuche von Politikerinnen und Politikern in Betrieben der Branche.
MIRO steht in Berlin im Austausch mit Abgeordneten und Ministerien, um über die heimische Rohstoffindustrie zu informieren. In einem Gespräch mit Susanne Funk, MIRO-Geschäftsführerin für Politik und Kommunikation, zeigte Dieter Janecek, damals wirtschaftspolitischer Sprecher der Grünen im Bundestag, Interesse an einem Werksbesuch in Bayern. Gemeinsam mit dem Bayerischen Industrieverband Baustoffe, Steine und Erden (BIV) wurde daraufhin ein Termin bei uns in Täfertingen organisiert.
Anfang September 2021 besuchten uns Susanne Funk, Dieter Janecek, der damalige Bundestagskandidat Stefan Lindauer (Grüne, Wahlkreis Augsburg-Land) und Dr. Stephanie Gillhuber, beim BIV zuständig für die Rohstoffsicherung in Bayern.
Andreas Thaler empfing die Gäste gemeinsam mit Lisa Thaler, damals Prokuristin, und unseren damaligen Betriebsleitern auf dem Betriebsgelände. Beim Rundgang zeigten wir das gesamte Spektrum unseres Betriebs: Kiesgewinnung und -aufbereitung, Recycling von Bauschutt und Bodenaufbereitung.
Unser damaliger Betriebsleiter, ein Geologe, erklärte, warum nutzbare Rohstoffvorkommen vorsorglich gesichert werden sollten. Kies und Sand gibt es zwar vielerorts, doch nur Lagerstätten mit ausreichender Qualität und Mächtigkeit lassen sich wirtschaftlich abbauen. Deshalb sollten sie bei der Abwägung verschiedener Flächennutzungen berücksichtigt werden. In der Kiesaufbereitung wurde deutlich, dass Rohstoffe nicht einfach abgebaut und verkauft werden: Je nach Beschaffenheit des Materials sind mehrere aufeinander abgestimmte Arbeitsschritte nötig, um die gewünschten Körnungen herzustellen.
Artenreiche Nachnutzungsflächen und jedes Jahr neu abgestochene Steilwände für Uferschwalben gehören zu den Maßnahmen, die das Unternehmen, zugleich Recyclingbetrieb und Betonanbieter, aus eigenem Antrieb umsetzt.
Artenreiche Nachnutzungsflächen und jedes Jahr neu abgestochene Steilwände für Uferschwalben gehören zu den Maßnahmen, die wir als Recyclingbetrieb und Betonanbieter aus eigenem Antrieb umsetzen.
Auch im Recycling und in der Bodenaufbereitung, zwei weiteren Geschäftsbereichen, zeigten wir die jeweiligen Anlagen. Dabei ging es um das Zusammenspiel von Primär- und Sekundärrohstoffen in Aufbereitung und Anwendung und darum, warum es volkswirtschaftlich sinnvoll ist, alle verfügbaren Rohstoffe gemeinsam zu betrachten. Auch die Möglichkeiten und Grenzen des Recyclings kamen zur Sprache.
Anschließend besuchten wir die Nachnutzungsflächen unserer Kiesgruben. Dort hat sich durch natürliche Entwicklung (Sukzession) unter anderem eine große Magerrasenfläche gebildet. Zusätzlich stechen wir jedes Jahr die von Uferschwalben bevorzugten Steilwände frisch ab, damit die Vögel neue Brutröhren graben können. Damit diese Brutplätze dauerhaft erhalten bleiben, haben wir eine Teilfläche des Betriebs schon vor Ende des Abbaus stillgelegt. Rund um die aktuelle Abbaufläche sind inzwischen zusammenhängende Naturschutzflächen von [x] Hektar entstanden. Sie werden im Ökokonto erfasst und als Ausgleichsflächen angerechnet.
Quelle: MIRO, September 2021, www.miro.de
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