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Pressemitteilung
Thaler hat neue Pläne für Baustoffe
Die Firma Thaler in Neusäß plant eine Anlage, mit der Aushubmaterial getrennt und dann wiederverwendet werden kann. Das Projekt wurde jetzt im Ausschuss vorgestellt.
Unten:
Beispiel für Zuschlagstoff aus gebrochenem und aufbereitetem Bauschutt für R-Beton (Typ 2)
Foto: Lisa Thaler
Aushub waschen statt deponieren: unsere Pläne für Täfertingen
(Stand: Dezember 2021)
Wenn Aushub aus Baugruben auf der Deponie landet, gehen darin enthaltene Kiese und Sande verloren. Deshalb haben wir 2021 eine Anlage geplant, die Aushub trennt und wäscht, sodass ein Teil davon wieder als Kies und Sand eingesetzt werden kann. Wie hoch dieser Anteil ist, hängt von der Zusammensetzung des Bodens ab.
Stadtbaumeister Dietmar Krenz stellte das Vorhaben im Dezember 2021 im Planungs- und Umweltausschuss der Stadt Neusäß vor. Als Beispiel nannte er die Baustelle des Uniklinikums mit rund 17.000 Tonnen Aushub. Ein Teil davon hätte im Betonwerk auf unserem Gelände eingesetzt werden können. Für das Vorhaben wäre eine Änderung des Bebauungsplans nötig gewesen.
Ziel: Aushub als Baustoff wiederverwenden
Die Überlegung dahinter: Wird Aushub vor Ort aufbereitet und wiederverwendet, muss weniger Material auf Deponien gebracht und weniger Kies und Sand mit Sattelzügen angeliefert werden. Wie groß dieser Effekt tatsächlich wäre, hängt von den Mengen und der Qualität des Aushubs ab. Zusammen mit dem Vorhaben haben wir der Stadt einen Plan für Ausgleichsflächen vorgelegt.
Für die Umsetzung hätte der Stadtrat den geltenden Bebauungsplan ändern müssen. Im Gegenzug hätte das Vorhaben auch der Stadt Möglichkeiten eröffnet: eine zusätzliche Ausfahrt vom südlichen Thaler-Gelände ins Gewerbegebiet Neusäß-Nord mit Anbindung an einen geplanten Kreisel an der Entlastungsstraße sowie einen Radweg entlang der Entlastungsstraße in Richtung Titania. Vor einer Stellungnahme der Fraktionen war Anfang 2022 eine Ortsbesichtigung durch den Ausschuss vorgesehen.
Augsburger Allgemeine (22.12.2021)Zurück zur Übersicht