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Pressemitteilung
Recycling „made in Täfertingen“
Stadt und Unternehmen planten 2022 die Neuordnung des Firmengeländes. Bürgermeister Richard Greiner: „Mehrere Themen klug verknüpfen und ganzheitlich Lösungen suchen“.
Blick auf die aktuelle mineralische Bauschuttaufbereitungsanlage
Fotos: Andreas Thaler GmbG & Co. KG
Auf unserem zwölf Hektar großen Betriebsgelände in Täfertingen betreiben wir seit über 65 Jahren, inzwischen in vierter Generation, ein Kieswerk und eine Recyclinganlage für Bauschutt. In dieser Zeit haben wir den Betrieb laufend weiterentwickelt. So haben wir zum Beispiel eine Wasseraufbereitungsanlage für die Kieswäsche gebaut, die das Waschwasser aufbereitet.
2022 haben wir dem Planungs- und Umweltausschuss der Stadt ein Neuordnungskonzept für den östlichen Teil des Geländes vorgestellt. Es sah eine Anlage zur Baustoffrückgewinnung vor, bestehend aus mehreren Aufbereitungsanlagen und Lagerflächen, mit einem Investitionsvolumen in Millionenhöhe. Ziel war, mineralische Abfälle, die nicht aussortiert werden müssen, möglichst vollständig als Sekundärrohstoff zu verwerten. Ziel war es, mehr Aushub und Bauschutt als Baustoff wiederzuverwenden. Auch interne Fahrwege auf dem Gelände könnten entfallen. Zusätzlich wurde geprüft, ob hier ein zentraler Wertstoffhof der Stadt angesiedelt werden könnte.
Anlass: Neusäßer Heimatstimme vom 02.03.2022
Für die Neuordnung müssen die Betriebsflächen neu angeordnet werden. Stadt und Unternehmen haben sich darauf verständigt, das erforderliche Ausgleichsgrün in Neusäß zu erhalten und auszuweiten. Außerdem könnte die Neuordnung die Verkehrssituation in der Umgebung entzerren und die Erschließung von Grundstücken im Gewerbegebiet Täfertingen-Nord verbessern.
Auf unserem Gelände gibt es schon seit Jahren feste Bereiche für den Artenschutz: Brutplätze für Vögel, eine Steilwand für Uferschwalben und Flächen für Amphibien. Diese Bereiche sollen bei der Neuordnung erhalten bleiben.
Ergänzend haben wir dem Planungs- und Umweltausschuss Ideen für ein Verkehrskonzept vorgestellt: die Befestigung bisher unbefestigter Wege und einen Durchstich nach Süden zur Boschstraße. Ein Kreisverkehr könnte die Südfläche an das Gewerbegebiet Täfertingen-Nord und die Entlastungsstraße anbinden. Eine zusätzliche Einfahrt über das Gewerbegebiet würde den Kundenverkehr aufteilen und die Knotenpunkte Täfertinger Straße und Nord-Süd-Spange entlasten. Die Stadt Neusäß prüfte zudem, im Zuge der Neuordnung neue Radwege entlang der Entlastungsstraße zu führen, die eine durchgehende Verbindung bis zum Titania schaffen sollen.
Aktuell befindet sich der Entwurf zur Änderung des Bebauungsplans in der Auslegung.
Anlass: Neusäßer Heimatstimme vom 02.03.2022
mögliche Erweiterungsflächen auf dem bestehenden Betriebsgelände.
TV-Beitrag a.TV
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